Dr. Katja Erdmann

Fachpsychologin für Rechtspsychologie BDP/DGPs
Psychologische Psychotherapeutin

Hildegardstraße 24
10715 Berlin

psychologie@kerdmann.de
Tel. +49 30 78 00 67 65
Fax +49 30 609 80 52 79

Qualifikationen

1994 Diplom in Psychologie (Technische Universität Berlin)

1999 Approbation als Psychologische Psychotherapeutin

2001 Promotion zur Dr. phil. an der Freien Universität Berlin (Dissertation zum Thema „Induktion von Pseudoerinnerungen bei Kindern. Möglichkeiten und Grenzen aussagepsychologischer Diagnostik bei suggerierten Aussagen“)

2002 Zertifizierung zur Fachpsychologin für Rechtspsychologie durch den Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)

2007 Fachkundeanerkennung im Vertiefungsverfahren „tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ und Eintragung in das Arzt- und Psychotherapeutenregister der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin

2009 Anerkennung als Supervisorin/Beraterin im Rahmen der Weiterbildung zum/r Fachpsycholgen/in für Rechtspsychologie BDP/DGPs

Schwerpunkte der forensisch-psychologischen Sachverständigentätigkeit

Aussagepsychologische Fragestellungen

Kriminalprognostische Fragestellungen

Vollzugsrelevante Fragestellungen (Vollzugsplanung, Behandlungsindikation, Risikomanagement, Vollzugslockerungen)

Testpsychologische Zusatzuntersuchungen im Rahmen psychiatrischer Hauptuntersuchungen zu verschiedenen forensischen Fragestellungen

Beruflicher Werdegang

seit 1995 forensisch-psychologische Sachverständigentätigkeit

darüber hinaus:

1995 bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre am Institut für Forensische Psychiatrie der Freien Universität Berlin bzw. der Charité Berlin (Forschungsschwerpunkte: Strafverfolgung bei sexuellem Missbrauch von Kindern, Aussagepsychologie [insbesondere Suggestionsforschung], Methoden der Kriminalprognose)

2010 bis 2013 Mitarbeiterin beim Psychologischen Dienst der Jugendstrafanstalt Berlin

Publikationen

Volbert, R. & Erdmann, K. (1996). Kinder als Zeugen in Strafverfahren wegen sexuellen Missbrauchs: Einstellungen und Erfahrungen von Richtern und Staatsanwälten. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 79, 238-252.

Erdmann, K. (1997). Buchbesprechung: Wilmer, Thomas (1995). Sexueller Miss­brauch von Kindern – Empirische Grundlagen und kriminalpolitische Überle­gungen. Heidelberg: Peter Lang. Monatsschrift für Kriminologie und Straf­rechtsreform, 80, 192-194.

Erdmann, K. (2001). Induktion von Pseudoerinnerungen bei Kindern. Möglich­keiten und Grenzen aussagepsychologischer Diagnostik bei suggerierten Aussa­gen (Dissertation an der Freien Universität Berlin). Regensburg: Roderer (im Internet unter www.diss.fu-berlin.de/2001/137).

Böhm, C., Erdmann, K. & Volbert, R. (2002). Merkmalsorientierte Qualitätsana­lyse bei suggerierten Ereignissen: Qualitätssteigerung von Aussagen nach wie­derholten Befragungen. In T. Fabian (Hrsg.), Praxisfelder der Rechtspsycholo­gie. Beiträge zur rechtspsychologischen Praxis (S. 139-156). Münster: LIT.

Erdmann, K., Volbert, R. & Böhm, C. (2004). Children report sugges­ted events even when interviewed in a non-suggestive manner: What are its im­plications for credibility assessment? Applied Cognitive Psychology, 18, 589-611.

Erdmann, K. & Schneider, V. (2004). Tagungsberichte : Entwicklungspsycholo­gische Aspekte der Rechtspsychologie. 10. Arbeitstagung der Fachgruppe Rechtspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie e.V. in Berlin. Monatsschrift für Kriminologie und Strafrechtsreform, 87, 152-153.

Erdmann, K., Busch, M. & Jahn, B. (2005). Langzeitentwicklung suggerierter Pseudoerinnerungen bei Kindern. In K.-P. Dahle & R. Volbert (Hrsg.), Entwicklungspsychologische Aspekte der Rechtspsychologie (S. 306-317). Göttingen: Hogrefe.